ESSSTÖRUNGEN

Essstörungen (Magersucht, Bulimie, Essanfälle) können als multifaktoriell verursachte psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter verstanden werden. Sie gehören mittlerweile zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen in den westlichen Gesellschaften. Betroffen sind überwiegend Frauen.

Essstörungen treten in unterschiedlichen Schweregraden auf und sind dementsprechend mit unterschiedlichem Behandlungsaufwand verbunden. Ausprägung und  Dauer der Symptomatik können ein wichtiger Hinweis auf die Schwere der Erkrankung sein. Oft reicht die alleinige Symptomreduktion nicht aus, um eine Essstörung zu heilen. Auch die unbewussten seelischen Konflikte, die der Entwicklung der Erkrankung zugrunde liegen, müssen bearbeitet werden. Dafür sind in den meisten Fällen ambulante oder stationäre psychotherapeutische Maßnahmen erforderlich. Beratung und Selbsthilfe können ein erster Schritt sein, sich der Problematik zu stellen.